Kurze Zeilen. Maximale Aussagekraft.
Das ist der Moment, kurz bevor alles gut wird.
Zwei Menschen, keine Gesichter, keine Worte. Nur Arme, die genau wissen, wo sie landen müssen. Eine Hand erdet, die andere streckt sich aus.

Es geht darum, gesehen zu werden, wenn man sich unsichtbar fühlt.
Um Geborgenheit, die keiner Erklärung bedarf.
Darum, Sanftmut zu wählen in einer Welt, die einen zur Härte erzogen hat.
Du trägst es auf deinem Arm, weil du dort andere hältst.
Und es erinnert dich daran: „Ich bin es wert, gehalten zu werden. Und ich weiß auch, wie man andere hält.“
Es ist sinnlich, es gibt Geborgenheit, es ist heilsam. Eine ganze Geschichte in einer Zeile.
